Landesmuseum Burgenland

Museum

Landesmuseum Burgenland

Buchstäblich das ganze Land im Überblick

Die Dauerausstellung „LebensBilder, LebensRäume, LebensSpuren“ zeigt zahlreiche Schätze burgenländischer Geschichte, Kultur und Identität. Im Untergeschoß ist die zweitgrößte archäologische Sammlung Österreichs zu besichtigen. Drei Religionsgemeinschaften und typisches Brauchtum sind Schwerpunktthemen im Erdgeschoß. „Kommen, Gehen, Bleiben“ und der Fall des „Eisernen Vorhangs“ schildern die wechselvolle Geschichte des jüngsten österreichischen Bundeslandes. Mit dem Streifzug durch die burgenländisch-pannonische Musikgeschichte, der Begegnung mit dem Museumsgründer Sándor Wolf sowie Einblicken in die reichhaltige Fauna und Flora vervollständigt sich der Museumsrundgang.

Sonder- & Dauerausstellungen:

LebensBilder, LebensRäume, LebensSpuren

Dauerausstellung
von 9. Jänner bis 4. November 2018

Die Dauerausstellung zeigt zahlreiche „Schätze“ burgenländischer Geschichte, Kultur und Identität. Der inhaltliche Bogen umfasst die Naturkunde des Burgenlandes (Geologie, Biologie) ebenso wie das Wirken des Menschen (Archäologie, Kunst, Geschichte, Volkskunde, Wirtschaftsgeschichte, Zeitgeschichte) und bietet einen informativen Gesamtüberblick über die Entwicklung des Burgenlandes und des umgebenden pannonischen Raumes von den Anfängen bis ins Heute.

Auf drei Geschoßebenen wird mit den drei Themenbereichen
Lebens-Bilder, LebensRäume, LebensSpuren versucht, den BesucherInnen ein Bild vom Land und seinen Besonderheiten zu vermitteln.

Jährliche Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung und werden von einem Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm sowie einem erlebnisorientierten Kinder-Kulturprogramm begleitet.

Sonderausstellungen 2018

Neue Strassen auf alten Pfaden

Archäologie und Straßenbau im Burgenland

23. Februar - 4. Nov. 2018 | Landesmuseum Burgenland

Wenn neue Straßen gebaut werden, bergen Archäologen eilig die Zeugnisse versunkener Welten, bevor die Baumaschinen auffahren – wie jüngst bei der Nord-Umfahrung Schützen und der B61a im Bezirk Oberpullendorf. So gelangten die spektakulärsten, archäologischen Funde der letzten Jahre in die Arbeitsräume der burgenländischen Landesarchäologie. Beide Straßenbauprojekte deckten bis zu 7000 Jahre alte Spuren menschlichen Lebens auf:

Häuser, Werkstätten, Sakralbauten und Friedhöfe. Einzigartige und vergleichslose Fundstücke aus der Steinzeit, der Bronzezeit, der Zeit der Römer und des zweiten Weltkrieges erhellen unser Geschichtsbild. Unter den Artefakten finden sich die Überreste einer steinzeitlichen Göttinnenfigur, das überreich ausgestattete Grab eines römischen Militäroffiziers und der Inhalt eines 3000 Jahre alten Lebensmittelspeichers.

K | Mag. Dr. Hannes Herdits, Manuela Thurner, Verein PannArch


Themenführung
für BesucherInnengruppen gegen Voranmeldung
Führungszuschlag: € 29,- pro geführter Gruppe
 
Kuratorenführung
Sonntag, 25. Feber 2018, 15:00 Uhr
Preis: € 5,50

Schicksalsjahr 1938

NS-Herrschaft im Burgenland

27. April - 4. Nov. 2018 | Landesmuseum Burgenland & Österreichisches Jüdisches Museum

Am 11. März 1938 – und damit früher als in allen anderen Bundesländern – begann im Burgenland eines der dunkelsten Kapitel seiner Geschichte: die Zeit der NS-Diktatur. 80 Jahre danach setzen sich das Landesmuseum Burgenland und das Österreichische Jüdische Museum in einer gemeinsamen Ausstellung mit den burgenländischen Aspekten dieses schicksalshaften Jahres auseinander. In vielerlei Hinsicht nahm das Burgenland 1938 eine Sonderstellung ein. Mit 99,71 % war die Zustimmung für den Anschluss außerordentlich hoch. Juden und Jüdinnen wurden hier schnell vertrieben und ihr Vermögen besonders rasch eingezogen. Damit stand das Burgenland Modell für die später einsetzenden Vertreibungen aus der restlichen „Ostmark“. Mit der Auflösung im Herbst 1938 verschwand es schließlich gänzlich von der politischen Landkarte. Der Illusion von einem besseren Leben als Bestandteil des Deutschen Reiches folgte bald die ernüchternde Realität: Juden, Roma und politisch Andersdenkende waren nicht länger Teil der „Volksgemeinschaft“. Sie wurden systematisch entrechtet, beraubt, vertrieben und schließlich ermordet. Nur eineinhalb Jahre nach dem Anschluss marschierten Burgenländer in Hitlers Armeen.


Im Landesmuseum Burgenland

In diesem Ausstellungsteil werden die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen aus der Endphase des österreichischen Ständestaates, der Terror der illegalen NSDAP sowie die zum Anschluss des Burgenlandes an das Dritte Reich führenden politischen Ereignisse erläutert.

Einzigartige Filmdokumente, originale Plakate und zahlreiche private Erinnerungsstücke erzählen Geschichten aus dieser Zeit.

Im Österreichischen Jüdischen Museum

Das Österreichische Jüdische Museum widmet sich im Rahmen der gemeinsamen Sonderausstellung der Geschichte der „Sieben Gemeinden“ – der „Schewa Kehilot“ –, die einst zu den bedeutendsten jüdischen Gemeinden Europas zählten. Originale Dokumente des Jüdischen Zentralarchivs, die noch nie öffentlich gezeigt wurden, sind Spiegel des regen kulturellen jüdischen Lebens, erzählen aber auch die Geschichte des Untergangs im Jahr 1938.

Highlights

Neben einem Oral-History-Projekt mit Berichten über das „Schicksalsjahr 1938“ aus Sicht der Verfolgten ermöglicht eine digitale Rekonstruktion den virtuellen Rundgang durch längst zerstörte burgenländische Synagogen.

K | Mag. Dieter Szorger, Dr. Pia Bayer, Mag. Gert Polster

 

Themenführung
für BesucherInnengruppen gegen Voranmeldung
Führungszuschlag: € 29,- pro geführter Gruppe

EIN KOMBI-TICKET LÄDT ZUM BESUCH BEIDER ORTE EIN

Landesmuseum Burgenland
Museumgasse 1 – 5 | 7000 Eisenstadt
t +43 2682 719 4000
 
Österreichisches Jüdisches Museum
Unterbergstraße 6 | 7000 Eisenstadt
t +43 2682 65145
ojm.at

 

Öffnungszeiten 2018

 

09. Jänner - 31. Mai 2018

Di - Sa 09:00 - 17:00 Uhr

So & Feiertag 10:00 - 17:00 Uhr

01. Juni - 04. November 2018

Mo - Sa 09:00 - 17:00 Uhr

So & Feiertag 10:00 - 17:00 Uhr

Information & Kontakt

Landesmuseum Burgenland
Museumgasse 1-5, A-7000 Eisenstadt 
T +43(0)2682/719-4000  
F +43(0)2682/719-4051 
office(at)landesmuseum-burgenland.at 
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